Die insgesamt 19 Arten von Gibbons umfassende Familie der Kleinen Menschenaffen ist die artenreichste Gruppe unter den Menschenaffen, zu denen neben Gorillas, Schimpansen, Bonobos und Orangutans auch der Mensch zählt. Gibbons leben in den immergrünen tropischen Regenwälders Südostasiens. Sie leben in Einehe und bekräftigen ihre intensive Paarbindung durch regelmäßige laute so genannte „Duettgesänge“. Mit dem Gesang wird außerdem das Revier im dichten Urwald abgegrenzt und der Kontakt zwischen den Mitgliedern der Kleinfamilie gehalten. Mit Hilfe der langen Arme bewegen sich Gibbons „schwinghangelnd“ in den Bäumen fort. Schnellen sie sich von federnden Zweigen ab, können sie im Geäst bis zu 12 Meter weit springen.

Im Zoo Landau lebt derzeit eine nicht züchtende Familiengruppe Weißhandgibbons (Hylobates lar) bestehend aus Mutter, Tochter und Sohn. Die Zucht der in europäischen Zoos sehr häufig vertretenen Weißhandgibbons ist im Rahmen des Europäischen Erhaltungszuchtprogramms (EEP) momentan nicht erwünscht.

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